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Reflexintegrationstraining

Was ist denn Reflexintegrationstraining nach RIT?

Reflexintegrationstraining ist ein hocheffizientes Bewegungsprogramm bei restaktiven frühkindlichen Reflexen für Kinder und Jugendliche mit Lern- und Verhaltensproblemen in der Schule und im Alltag. 

Unser Schwerpunkt liegt bei Auffälligkeiten im Bereich Aufmerksamkeit, Hyperaktivität, Konzentration, Lese-, Rechtschreib- & Rechenschwäche, Ängsten und bei Gruppentrainings.

Rear view of a cute little boy wearing a white shirt and dark blue jeans writing or drawin

Das Gehirn ist das Hauptorgan des Nervensystems

Das Stammhirn verbindet Gehirn und Rückenmark und hat eine zentrale Stelle im Nervensystem. Viele Nervenbahnen des Körpers laufen hier zusammen und es werden Impulse zu den entsprechenden Gebieten der Großhirnrinde weitergeleitet. Reflexe kommen aus dem Stammhirn – bei Aktivität dominieren das Gehirn, d.h. zu Lasten der kognitiven Fähigkeiten.

Reifung des Gehirns

  • Die Reifung des Gehirns geht unabdingbar einher mit dem motorischen Aufrichtungsprozess

  • Die frühkindlichen Reflexe bilden die Grundlage dafür.

  • In diesem Prozess muss sich unter anderem die Propriozeption entwickeln, d.h. die Eigenwahrnehmung der Lage und der Bewegung unseres Körpers im Raum.

  • Ebenso muss sich das Gleichgewicht entwickeln, also die Fähigkeit sich gegen die Schwerkraft aufrichten und bewegen zu können und dabei stabil zu bleiben. Der Gleichgewichtssinn ist einer unserer wichtigsten Sinne und reift bis zum ca. 7. Lebensjahr.

  • In diesem Entwicklungsprozess entwickeln sich dann auch die Sinneswahrnehmungen, z.B. das auditive und visuelle System.

  • Nur wenn dieser Entwicklungsprozess störungsfrei durchlaufen werden konnte, haben wir letztendlich die Fähigkeit uns willentlich und koordinativ zu bewegen und kognitive Leistungen zu erbringen – also zu lernen

  • Störfaktoren die diesen Prozess beeinträchtigen sind in der Schwangerschaft, bei der Geburt und in den Bewegungsoptionen für das Kind vor allem im ersten Lebensjahr zu finden.

  • Damit entsteht eine neuronale Unreife, eine Entwicklungsverzögerung und damit gehen sehr häufig Lern- und Verhaltensprobleme einher.